Keine dynamischen Stromtarife im Kanton Zug
Im Vorstand der AVES Zug wurde ein parlamentarischer Vorstoss ausgearbeitet, um die Einführung «dynamischer Stromtarife» auch im Kanton Zug zu beantragen.
Legitimiert durch die aktuelle Strom-Gesetzgebung und unter Beachtung der «Energiestrategie 2050» der Eidgenossenschaft führten erste fortschrittliche Schweizer Strom-Anbieter «Dynamische Tarife» für ihre Kunden bereits anfang 2026 ein.
Erklärfilm: https://www.youtube.com/watch?v=_6Bns-pVxg8
So die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ). Der Nutzen für die EKZ besteht darin, die Einspeise- und Verbrauchsspitzen zu glätten und so das Stromnetz zu entlasten, die Versorgungssicherheit zu erhöhen, die Netzstabilität besser zu gewährleisten, sowie die Infrastruktur-Investitionen zu optimieren (Senkung der Netznutzungs-Tarife). Kundinnen und Kunden der EKZ erhalten die Möglichkeit, ihre Stromkosten zu senken, indem sie die Preisschwankungen des Strom-Marktes zu ihren Gunsten nutzen (Energie-Tarif). Die Versorgungs-Unternehmen sind befugt, diese monetären Vorteile ihren Kunden weiterzugeben.
Um «dynamische Stromtarife» zu ermöglichen, haben die Wasserwerke Zug WWZ AG sämtliche Stromzähler im Einzugsgebiet bereits durch «Smartmeter» ersetzt, auf Kosten der Energiebezüger. Schade, dass Zuger und Zugerinnen nun in absehbarer Zeit nicht von dynamischen Stromtarifen profitieren können.
Denn: Leider war keine der von uns angefragten politischen Parteien willig, einen entsprechenden Vorstoss einzureichen.
Der Entwurf des Vorstosses für den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug kann hier heruntergeladen werden.